Dalia Donadio & Isabell Klara
Stimmlabor
Dalia Donadio & Isabell Klara
Stimmlabor

Foto von Philip Stoll, 2025
Dalia Donadio & Isabell Klara sind Absolventinnen des Lichtenberger Studiengangs für angewandte Stimmphysiologie (2025). Aus dem Ansatz dieser Methode pflegen sie eine gemeinsame künstlerische und pädagogische Praxis, die die Verbindung zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und individueller Erfahrungen zum Phänomen Stimme untersucht. Das Stimmlabor ist Gefäss für die Lehr- und Forschungstätigkeiten, die sie gemeinsam und einzeln ausüben.
Das gesamte Angebot richtet sich an alle Stimm-Interessierte, die bereit sind, eigene Perspektiven auf Stimme zu erkunden und zu hinterfragen. Anfänger*innen, Fortgeschrittene, Schüler*innen, Studierende, professionelle Sänger*innen, Erwachsene, Sprechende oder schlicht Neugierige etc. Vorwissen zu Anatomie oder Stimmtechnik ist keine Voraussetzung – im Mittelpunkt steht die Offenheit für eine Stimmentfaltung durch Fragepädagogik, körperliche Sensibilisierung und den Diskurs zwischen unterschiedlichen Disziplinen und Eigenerfahrung. Keine Vorbereitungen sind nötig. Inhalte der Lektionen/Workshops sind flexibel und nach den Bedürfnissen der Interessierten kombinierbar.
Interessierte, die bereit sind, eigene Perspektiven auf Stimme zu erkunden und zu hinterfragen. Es ist möglich Gruppen aus Studierenden/Professionellen bis Anfänger:innen zu mischen oder verschiedene Angebote herausarbeiten.
Kontakte
Dalia Donadio
+41 79 794 57 85
donadiodalia@gmail.com
daliadonadio.com
Isabell Klara
+49 15 77 90 23 760
info@isabell-klara.com
isabell-klara.com
Das gesamte Angebot richtet sich an alle Stimm-Interessierte, die bereit sind, eigene Perspektiven auf Stimme zu erkunden und zu hinterfragen. Anfänger*innen, Fortgeschrittene, Schüler*innen, Studierende, professionelle Sänger*innen, Erwachsene, Sprechende oder schlicht Neugierige etc. Vorwissen zu Anatomie oder Stimmtechnik ist keine Voraussetzung – im Mittelpunkt steht die Offenheit für eine Stimmentfaltung durch Fragepädagogik, körperliche Sensibilisierung und den Diskurs zwischen unterschiedlichen Disziplinen und Eigenerfahrung. Keine Vorbereitungen sind nötig. Inhalte der Lektionen/Workshops sind flexibel und nach den Bedürfnissen der Interessierten kombinierbar.
Interessierte, die bereit sind, eigene Perspektiven auf Stimme zu erkunden und zu hinterfragen. Es ist möglich Gruppen aus Studierenden/Professionellen bis Anfänger:innen zu mischen oder verschiedene Angebote herausarbeiten.
Kontakte
Dalia Donadio
+41 79 794 57 85
donadiodalia@gmail.com
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Isabell Klara
+49 15 77 90 23 760
info@isabell-klara.com
isabell-klara.com
Workshops
Die Workshops bieten eine Möglichkeit an einen anatomischen und physiologischen Einblick in den Klangkörper Mensch zu bekommen sowie die Wahrnehmung der eigenen Stimme zu erweitern.
Ohr: Sa. 28. Nov 2026 09.30 - 11.30
Nase: Sa. 30. Jan 2027 09.30 - 11.30
Kehlkopf & Selbstregulation: So. 26. Apr 2026 15.00 - 17.00
Atem: Sa. 20. Jun 2026 09.30 - 11.30
Werkstatt für improvisierte Musik
Magnusstrasse 5, 8004 Zürich
Die Workshops können einzeln belegt werden.
(120’/max. 8 Pers) 80.-/Bar oder Twint
Anmeldung per per Mail oder telefonisch.
Individual/Duo-Unterricht
In einer Individual-Lektion widmen wir uns gemeinsam deinen persönlichen Bedürfnissen.
Termine Dalia Donadio:
Di. 01. Sept 2026 morgens
Do. 01. Okt 2026 nachmittags
Mo. 02. Nov 2026 nachmittags
Do. 19. Nov 2026 nachmittags
Sa. 28. Nov 2026 nachmittags
Di. 08. Dez 2026 morgens
Do. 07. Jan 2027 morgens
Sa. 30 Jan 2027 nachmittags
45’ -> 100.- /2 x 50.-
60’-> 130.- /2 x 65.-
Werkstatt für improvisierte Musik
Magnusstrasse 5, 8004 Zürich
Anmeldung per Mail oder telefonisch.
Termine Isabell Klara:
Fr. 16. Okt 2026 nachmittags
Sa. 17. Okt 2026 nachmittags
Di. 17. Nov 2026 ganztägig
45’ -> 100.- /2 x 50.-
60’-> 130.- /2 x 65.-
UM Basel, Safe (-1)
Gerbergasse, 30 4001 Basel
Anmeldung per Mail oder telefonisch.
Wir bieten weitere Angebote wie individuelle Formate für Chöre, Ensembles oder Gruppen an, die an Stimm- und Klangentwicklung interessiert sind an. Kontaktiere uns gerne telefonisch oder per Mail.
Die Workshops bieten eine Möglichkeit an einen anatomischen und physiologischen Einblick in den Klangkörper Mensch zu bekommen sowie die Wahrnehmung der eigenen Stimme zu erweitern.
Ohr: Sa. 28. Nov 2026 09.30 - 11.30
Nase: Sa. 30. Jan 2027 09.30 - 11.30
Kehlkopf & Selbstregulation: So. 26. Apr 2026 15.00 - 17.00
Atem: Sa. 20. Jun 2026 09.30 - 11.30
Werkstatt für improvisierte Musik
Magnusstrasse 5, 8004 Zürich
Die Workshops können einzeln belegt werden.
(120’/max. 8 Pers) 80.-/Bar oder Twint
Anmeldung per per Mail oder telefonisch.
Individual/Duo-Unterricht
In einer Individual-Lektion widmen wir uns gemeinsam deinen persönlichen Bedürfnissen.
Termine Dalia Donadio:
Di. 01. Sept 2026 morgens
Do. 01. Okt 2026 nachmittags
Mo. 02. Nov 2026 nachmittags
Do. 19. Nov 2026 nachmittags
Sa. 28. Nov 2026 nachmittags
Di. 08. Dez 2026 morgens
Do. 07. Jan 2027 morgens
Sa. 30 Jan 2027 nachmittags
45’ -> 100.- /2 x 50.-
60’-> 130.- /2 x 65.-
Werkstatt für improvisierte Musik
Magnusstrasse 5, 8004 Zürich
Anmeldung per Mail oder telefonisch.
Termine Isabell Klara:
Fr. 16. Okt 2026 nachmittags
Sa. 17. Okt 2026 nachmittags
Di. 17. Nov 2026 ganztägig
45’ -> 100.- /2 x 50.-
60’-> 130.- /2 x 65.-
UM Basel, Safe (-1)
Gerbergasse, 30 4001 Basel
Anmeldung per Mail oder telefonisch.
Wir bieten weitere Angebote wie individuelle Formate für Chöre, Ensembles oder Gruppen an, die an Stimm- und Klangentwicklung interessiert sind an. Kontaktiere uns gerne telefonisch oder per Mail.
Explorative Stimmforschung im Kontext künstlerischer Praxis
Das Stimmlabor lädt ein, Stimme als Potenzial zu erfahren, das durch eine phänomenologisch-künstlerische Annäherung entfaltet werden kann. Im Gegensatz zu methodischen Ansätzen, die Stimme primär über Funktionserklärungen und reproduzierbare Ergebnisse erschließen bzw. als vordefiniertes Instrument oder ästhetisch normiertes Medium zu begreifen, steht hier eine prozessorientierte Erkundung im Zentrum: ein Bewusstwerden darüber, was Stimme in ihrer Komplexität zwischen Klang, Körper und künstlerischem Ausdruck oder weiteren Aspekten sein kann. Stimme wird dabei nicht als zu optimierendes Objekt, sondern als subjektiv erfahrbares und gleichzeitig objektiv beschreibbares Phänomen verstanden. Die Arbeit zielt auf eine Entinstrumentalisierung der Stimme – eine Befreiung von zweckgebundenen Erwartungen zugunsten eines gesunden, nachhaltigen, physiologischen und kreativen Umgangs mit Stimme. U.a. durch die Schulung einer differenzierten Wahrnehmung und durch eine Reduktion muskulärer Aktivität bzw. durch das Lösen kompensatorischer Mechanismen eröffnen sich Möglichkeiten, in denen Stimme als Medium der Selbstreflexion und künstlerischen Forschung erfahrbar wird. Das fragende und staunende Navigieren durch wissenschaftliche Grundlagen z.B. der Anatomie, Physiologie, Akustik, individuelle Stimmerfahrungen und künstlerischen Konzepten ergeben u.a. folgende Arbeitsfelder und Fragestellungen:
Was kann Stimme sein? – jenseits der Frage, wie sie zu funktionieren habe; Wie lässt sich Stimmpotenzial jenseits etablierter Ästhetiken und Verhaltensmuster erkennen? Welche Rolle spielen phänomenologische Beschreibungen für eine Sprachfindung zwischen Subjektivität und Objektivität? Wie kann eine nachhaltige Stimmkultur aus der Verbindung von physiologischer Entlastung (u.a. durch die Idee des Unterdrucks oder Sogs) und künstlerischer Freiheit entstehen?
Das Stimmlabor lädt ein, Stimme als Potenzial zu erfahren, das durch eine phänomenologisch-künstlerische Annäherung entfaltet werden kann. Im Gegensatz zu methodischen Ansätzen, die Stimme primär über Funktionserklärungen und reproduzierbare Ergebnisse erschließen bzw. als vordefiniertes Instrument oder ästhetisch normiertes Medium zu begreifen, steht hier eine prozessorientierte Erkundung im Zentrum: ein Bewusstwerden darüber, was Stimme in ihrer Komplexität zwischen Klang, Körper und künstlerischem Ausdruck oder weiteren Aspekten sein kann. Stimme wird dabei nicht als zu optimierendes Objekt, sondern als subjektiv erfahrbares und gleichzeitig objektiv beschreibbares Phänomen verstanden. Die Arbeit zielt auf eine Entinstrumentalisierung der Stimme – eine Befreiung von zweckgebundenen Erwartungen zugunsten eines gesunden, nachhaltigen, physiologischen und kreativen Umgangs mit Stimme. U.a. durch die Schulung einer differenzierten Wahrnehmung und durch eine Reduktion muskulärer Aktivität bzw. durch das Lösen kompensatorischer Mechanismen eröffnen sich Möglichkeiten, in denen Stimme als Medium der Selbstreflexion und künstlerischen Forschung erfahrbar wird. Das fragende und staunende Navigieren durch wissenschaftliche Grundlagen z.B. der Anatomie, Physiologie, Akustik, individuelle Stimmerfahrungen und künstlerischen Konzepten ergeben u.a. folgende Arbeitsfelder und Fragestellungen:
Was kann Stimme sein? – jenseits der Frage, wie sie zu funktionieren habe; Wie lässt sich Stimmpotenzial jenseits etablierter Ästhetiken und Verhaltensmuster erkennen? Welche Rolle spielen phänomenologische Beschreibungen für eine Sprachfindung zwischen Subjektivität und Objektivität? Wie kann eine nachhaltige Stimmkultur aus der Verbindung von physiologischer Entlastung (u.a. durch die Idee des Unterdrucks oder Sogs) und künstlerischer Freiheit entstehen?
Dalia Donadio
Gedanken
Die Erfahrung und das Verständnis von Stimme sind für mich eng verwoben mit meinem Erleben oder Denken von Kunst, Spiritualität und Philosophie. In Beziehung sein mit der eigenen Stimme heisst für mich in Beziehung sein mit der Welt. So verstehe ich mich als Begleiterin einer jeden suchenden Person, die durch die Auseinandersetzung mit der eigenen Stimme, mit dem eigenen Klang oder mit der eigenen Resonanz mit der Welt in Beziehung kommen möchte.
In Bezug auf meine persönliche künstlerische sowie meine pädagogische Arbeit mit der Stimme beziehe ich mich mit Freude und Neugierde ebenso auf die individuelle und jeder Person eigenen Erfahrung mit der Stimme sowie – so weit als möglich – auf neuste wissenschaftliche Erkenntnisse und diverse didaktische und so auch methodische Ansätze. Dabei finde ich es stets erstaunlich, wie wenig die Stimmforschung, die sich u.a. im Spannungsfeld Anatomie, Physiologie, Neurologie, Akustik, Psychologie bewegt, von der Stimme als Ganzes bisher tatsächlich erschließen konnte und umgekehrt, wie divers Gesangsschulen bzw. -methoden erscheinen. Im fruchtbaren Chaos an teils jahrhundertalten didaktischen Ansätzen, zeitgenössischen Gesangsmethoden und diversen Schulen im Bereich der Gesangspädagogik finden sich stets neue Ideen, die in meine Arbeit Einzug halten. Die Lichtenberger Methode für angewandte Stimmphysiologie beeinflusst und begleitet mich als einzige “Methode” seit einigen Jahren stetig. Diese Tiefenarbeit und für mich ganzheitliche Herangehensweise in eine sinnvolle Anwendung im Kontext von unterschiedlichsten Menschen mit verschiedenem Background zu übersetzen, empfinde ich als herausfordernde, spannende und belebende Arbeit.
Über mich
Aktuelle Unterrichtstätigkeit
Lehrperson für Sologesang (seit 2014), Kinder- und Jugendchor an der Musikschule Baar, Lehrauftrag für Fachdidaktik Musik: Stimmbildung und Gesang an der Pädagogischen Hochschule Zürich (seit 2025)
Vergangene Tätigkeiten im Bereich Unterrichten
(2024 - 2025) Lehrauftrag für Gesang an der FHNW (Pädagogische Hochschule - Professur Musikpädagogik im Kindesalter (2022 + 2023) Expertin (BA) am Departement Musik der ZHdK; (2018 - 2022) Lehrauftrag Jazz/Popgesang (PreCollege, Weiterbildung) und Praxislehrperson an der ZHdK; (2018 - 2019) Stv. und Assistenz Jazzgesang im Nebenfach am Departement Musik der ZHdK
Weiterbildungen (Auswahl)
(2024 - 2025) Studiengang XII am Lichtenberger Institut für angewandte Stimmphysiologie (2022 - 2023) Mentorat Projektentwicklung in den Künsten ZHdK Stimme, Resonanz & Schwangerschaft mit Renate Nussberger; (2022) BabyBauchTöne – Pränatales Singen für mich und dich am Institut für elementare Musikerziehung; (2019 - 2021) Fortbildung XIX am Lichtenberger
Institut für angewandte Stimmphysiologie; (2020 - 2021) HS 2016/17-Vorlesung Phonetik und Phonologie an der Universität Zürich;
Ausbildung
(2010 - 2014) Master of Arts in Musikpädagogik in Vokalpädagogik an der Hochschule Luzern und Master of Arts in Musikpädagogik Schulmusik II Gesang an der Hochschule Luzern; (2007 - 2010) Bachelor of Arts in Musik mit Vertiefung Schulmusik (Jazz) an der Zürcher Hochschule der Künste
Isabell Klara
Gedanken
Der Umgang mit meiner Stimme ist für mich nicht nur ein Zugang zu Ausdruck, sondern auch ein Raum, um mich mental, physisch und spirituell auszuloten. Am Phänomen Stimme erlebe ich eine besondere Verbindung von Klang, Identität und dem eigenen physischen Körper. Diese Verbindung zwischen einem inspirierten, unendlichen Energieraum und mir als physischem, selbstbewusstem Sein fasziniert mich Tag für Tag. Es ist mir ein Anliegen und eine Freude, Interessierte auf der Suche nach ihrer Beziehung zur eigenen Stimme zu begleiten.
Für meine eigene künstlerische Arbeit sowie für die Begleitung von stimminteressierten Menschen ist Wahrnehmung von besonderer Bedeutung. Durch Fragen angeregt kann die Wahrnehmung der eigenen Stimme vertieft und auch differenziert werden. Wie klingt meine Stimme? Wie soll sie sein? Und woher stammt mein Stimmideal? Mich interessiert es, Klangvorstellungen zu beleuchten und ihr Verhältnis zur eigenen Physiologie zu erkunden. Die Stimme ist ein Phänomen, das mehrere Forschungsfelder betrifft. Als Sängerin und Gesangspädagogin inspirieren mich Forschungsergebnisse aus Anatomie, Physiologie, Physik, den Ergowissenschaften und besonders aus dem jungen Zweig der Faszienforschung. Gleichzeitig erlebe ich immer wieder eine Kluft zwischen Theorie und Praxis. Während die Theorie verlangt, verstanden und erinnert zu werden, fordert die Praxis Wiederholung sowie eine Haltung von Neugier und Unvoreingenommenheit. Das Wissen um physiologische Stimmfunktionen allein führt noch nicht zu einer gesunden Stimmpraxis. Mit Freude gehe ich mit dieser unauflösbaren Gegebenheit um und begleite durch Fragen, Anregungen und Ermutigungen den Weg zum eigenen Klang. Die Lichtenberger Methode für angewandte Stimmphysiologie hat mich zu diesem Umgang mit der Stimme geführt und inspiriert mich bis heute.
Über mich
Aktuelle Stimmbildungs- und Unterrichtstätigkeit
Seit 2021 Stimmbildung und Unterrichtstätigkeit in Selbständigkeit, sowie in Projektchören und Workshops, (seit 2024) Referentin beim Bildungswerk fakt Kulturgemeinschaft in Bochum.
Weiterbildungen
(Seit 2024) Meisterkurs bei Gisela Rohmert; (2024-2025) Brandenburgische C-Ausbildung für Chorleiter*innen; (2023-2025) Studiengang Fortbildung am Lichtenberger Institut für angewandte Stimmphysiologie; (2019-2021) Fortbildung am Lichtenberger Institut für angewandte Stimmphysiologie; (2019) Einführungsseminar am Lichtenberger Institut für angewandte Stimmphysiologie
Ausbildung
(2015-2019) Bachelor of Arts in Philosophie und Kulturreflexion an der Universität Witten/ Herdecke; (2014-2015) Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater München